Geschmackvoll designed, top verarbeitet, allerbeste Schwingungseigenschaften

Billy G.’s Choice: Cream T Guitars Aurora BFGT2PS im Test

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Nachdem der Norweger und heutige Wahl-Brite Thomas Nilsen steigendes Interesse an seinen Cream-T-Pickups verbuchen konnte, lag natürlich nahe, es auch mit eigenen Gitarrenmodellen zu versuchen und selbige mit besagten Tonabnehmern zu bestücken.

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Mit langjähriger tatkräftiger Unterstützung Billy Gibbons’ designte Thomas Nilsen einige Gitarren im LP- und Jazzmaster-Style, die größtenteils mit dem Pickup-Schnellwechselsystem der Schweizer Firma Relish Guitars ausgestattet sind. Auch unsere Aurora BFGT2PS ermöglicht quasi „Pickup Swapping on the Fly“. Die Modellbezeichnung ungekürzt: Billy F. Gibbons Thomas (Nilsen) 2x Pickup Swapping. Handgebaut werden die Cream-T-Gitarren von PJD Guitars in Pocklington/York/UK.

BASICS

Als Top-of-the-line-Modell kommt die Aurora BFGT mit einem mittig zusammengefügten, 44 mm dicken Mahagoni-Body mit flacher, 5 mm dicker Bookmatched-Decke aus AAA-Riegelahorn in Whisker Burst Poly Finish. Sämtliche Aurora-Bodies besitzen Hohlkammern, die BFGT2PS zusätzlich spezielle BFG-Routings.

Korpuskammern: Undercover-Initialen

Der eingeleimte Mahagonihals, dessen Fuß mit der Kammer des Hals-Pickups abschließt, trägt ein Palisandergriffbrett mit 22 vorbildlich abgerichteten und polierten Medium-Jumbo-Bünden, Pearloid-Trapez-Inlays und Sidedots. Decke, Griffbrett und Kopfplatte sind von cremefarbenem Binding umgeben. Ein perfekt abgerichteter polierter Knochensattel, in dessen Höhe ein rückseitiger Kragen den Übergang zur Kopfplatte stabilisiert, führt die Saiten zu den präzise und smooth arbeitenden Gotoh-Vintage-Kluson-Style-Mechaniken. Den Trussrod-Zugang deckt ein Kunststoffplättchen mit der Modellbezeichnung ab.

Gotoh-Tuner und Halskragen

Auf der Korpusrückseite verschließen Kunststoffplatten die Kammern der Pickups und Elektrik Oberkante bündig. Während der Deckel des sorgfältig mit Kupferfolie abgeschirmten E-Fachs von zwei Schrauben gehalten wird, lässt sich die Pickup-Abdeckung dank Neodym-Magneten und zweier 18-mm-Bohrungen leicht entfernen.

E-Fach mit Kupferabschirmung

Im E-Fach finden wir hochwertige CTS-Potis, die beiden Volume-Regler – für jeden Pickup einen – als Pull-Push-Ausführungen für Coilsplits, sowie einen Cream-T-Oil&Paper-Kondensator. In den Pickup-Kammern nehmen Kunststoffrahmen die von Neodym-Magneten gehaltenen Adaptersockel mit den fest montierten Cream-T-Tonabnehmern auf. Jeweils vier vergoldete Federkontakte stellen die Verbindung zur Bordelektrik her.

Über ein Messingfeingewinde mit griffigem Gummiring lässt sich die Pickup-Höhe ohne Werkzeug einstellen. Als Steg findet eine hochwertige kompensierte Savvy-Wrap-Around-Alu-Bridge von Music City Bridges Verwendung, die auf zwei Pfostenschrauben ruht und weite Oktav-Justierbereiche bietet. Ein ovales Zargenblech trägt die zuverlässig packende Klinkenbuchse. Nun wird sich sicherlich mancher/manche fragen, warum man bei zwei Pickups auf einen Wahlschalter verzichtet?

Kurze Antwort: Weil Billy Gibbons es genauso wollte! Während das Finish der Ahorndecke und Kopfplattenfront hochglänzend poliert wurde, hat man alle anderen Oberflächen seidenmatt nitrolackiert, dabei aber auf Füller verzichtet, damit die Hölzer frei schwingen können. Die gesamte Verarbeitung zeugt von Präzision und handwerklichem Geschick gleichermaßen. Zudem wurden alle Metallteile, die cremefarbenen Pickup-Rahmen und die Tuner-Knöpfe geschmackvoll und authentisch geaged.

Pickup-Wechsel-System auf Seite 2

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. Von der “Qualität der Hölzer” bleibt aber nicht mehr viel übrig angesichts der Ausfräsungen. Ich bin sicher das die Pickups in einem Vollholz Body nochmal ganz anders rüberkommen. Dann wäre da noch der Preis, also für die Summe würde ich mir eine massivere Paula gönnen. Das schnelle wechseln der Pu’s mag ja seine Vorteile haben, die sehe ich aber nur wenn ich auch solche produziere und einen schnellen AB Vergleich brauche. Die Zeit zwischen dem Wechsel ist aber gehörmäßig dafür auch wieder zu lang, da hat man den ersten Höreindruck schon wieder verloren.

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