Q&A of today: Welche Saiten braucht eigentlich eine E-Acoustic mit magnetischem Pickup?

betr.: Akustikgitarre mit Magnet-Pickup

Q: Ich besitze eine Epiphone EJ 160 E, das John-Lennon-Modell, mit magnetischem Pickup. Weder der Verkäufer im Gitarrenladen noch sonstige Foren haben mir eine Antwort auf meine Frage geben können, ob ich normale E-Gitarren-Saiten wegen des Tonabnehmers oder besser Akustikgitarren-Saiten wegen des besseren Klangs verwenden soll. Was ratet ihr?

Andreas W.

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Epi
Epiphone EJ-160e – Akustikklang mit Magnet-Pickup

A: Hallo Andreas! Fakt ist, dass bei üblichen Akustikgitarren-Saiten mit Bronze- oder Phosphor/Bronze-Wicklungen nur ihr dünner Stahlkern magnetisch ist und deshalb das Magnetfeld des Tonabnehmers weniger in Wallung versetzt wird als mit üblichen E-Gitarrensaiten, deren Wicklung (Nickel, Stahl) eben auch magnetisch ist. Was zur Folge hat, dass Akustikgitarren-Saiten deutlich leiser verstärkt werden als E-Gitarrensaiten. Allerdings hat man ja immer die Möglichkeit, ein Signal am Verstärker oder an der PA entsprechend lauter zu regeln, so dass man auch mit typischen Akustikgitarren-Saiten einen tauglichen Sound über einen Magnet-Pickup hinbekommen kann.

DR
DR Zebra Strings – best of both worlds

 

Der amerikanische Hersteller DR bietet mit seinen Zebra-Saiten jedoch einen interessanten Kompromiss an. Hier besteht die Wicklung abwechselnd aus einem Phosphor/Bronze- und einem vernickelten Stahldraht. Die Saiten klingen akustisch zwar auch wie ein Kompromiss, liefern aber verstärkt einen satten Pegel ab, der dem von reinen E-Gitarrensaiten nahe kommt. Manchmal ist ein Kompromiss eben doch die bessere Lösung.

Will man jedoch so wie die Beatles klingen, muss man Flatwound-E-Gitarrensaiten verwenden…

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