Q&A of today: Wärmer, runder, kompletter – wie geht das?

Apropos Fender Princeton Reverb…

fenderprinceton

Q: Ein paar Fragen zum 2008 neu aufgelegten Fender Princeton Reverb: Ich will den Grundcharakter des Blackface-Verstärkers nicht verändern. Allerdings benutze ich ihn immer sehr leise, und dabei stört mich dann doch das Rauschen des Amps. Auch könnte er gerne etwas früher crunchig-cremig werden. Bekomme ich das mit einer anderen V1-Röhre in den Griff? Im Original ist ja die 7025 verbaut. Außerdem könnte er insgesamt etwas wärmer, runder, kompletter klingen. So ein Celestion Alnico Gold oder Jensen Alnico verändert die Klangeigenschaften doch ganz schön. Und schließlich will ich mir ja irgendwann noch den neuen ´57er Champ mit Alnico-Speaker zulegen. Wie fällt da euer Urteil aus?

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Christopher St.

A: Hallo Christopher! Der Princeton wird mit einer 5751 in V1 tatsächlich wärmer und angenehmer. Wenn über dem Volume-Poti ein Bright-Kondensator sitzt, empfehle ich, diesen außerdem heraus zu knipsen. Auch das lässt den Amp wärmer klingen. Als Speaker würde ich keinen Alnico-Typ empfehlen, wenn du den Fender-Sound behalten willst. Ein Jensen C10N oder ein Weber Keramik-Typ wären hingegen prima. Auch ein Eminence Legend klingt in einem Princeton klasse.

Der kleine Fender Champ 57 klingt sehr gut. Eine sehr gute Wahl für einen Übungs- oder Studio-Verstärker. Ich habe da einen Weber-Lautsprecher (4 Ohm, speziell für den Champ) eingebaut und bin damit sehr zufrieden, weil der etwas lauter und stabiler ist.

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