Die im Schatten sieht man nicht? Die Arbeit als Sideman

Die eigenen Songs in die Welt tragen, das Publikum begeis- tern und im Rampenlicht stehen – so geht der jugendliche Traum des Nachwuchsrockers. Aber man muss gar nicht im Mittelpunkt stehen, um im Musikbusiness sein Geld zuverdienen. Auch als zuverlässiger Begleiter verschiedener Künstler kann man seinen Weg machen. Wir haben mit drei Gitarristen gesprochen, die sich für eine Tätigkeit jenseits der Bühnenmitte entschieden haben, über den Weg dahin und Möglichkeiten der Gitarre. Ich habe mir sofort einen Aushilfsjob gesucht, um mir eine Gitarre zu erarbeiten. Nach ein paar Wochen rief eine Band an: ‚Wir suchen einen Gitarristen. Wir covern Rock ...‘ Ich habe direkt zugesagt und musste dann natürlich liefern.“ Hannes Porombka ist der Jüngste des Trios und arbeitet für die deutschen Sängerinnen Mine und LEA. Nach einer kurzen Episode als Klarinettist im örtlichen Musikverein, bekam er mit 12 seine erste Gitarre und arbeitete sich durch Smoke On the Water und Peter Burschs Gitarrenschule. „Durch zwei tolle, inspirierende Gitarrenlehrer habe ich super viel verschiedene Musik kennen- gelernt und angefangen viel zu üben“, erzählt der Endzwanziger. Aus Los Angeles kommt Bernard Yin, der als Gitarrist für die Fuzztones tätig war und heute als Bassist für The Bellrays und seine eigene Surfband Par Avion arbeitet: „Ich bin wie eine Milli- on anderer Jungs und Mädchen, die Vor- und Nachteile der Arbeit als „Hired Gun“.

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