KI trennt Vocals und Instrumente in Echtzeit, Effekte und Übungstools inklusive

JBL BandBox Solo & Trio: Übungsverstärker trifft Bluetooth-Speaker – mit Stem Separation!

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Backingtrack an, Gitarre rausdrehen, selbst übernehmen: Mit der neuen JBL BandBox bringt JBL zwei portable Übungsverstärker/Speaker-Kombis, die Songs per Stem AI in Echtzeit „auseinanderziehen“ – direkt auf dem Gerät. Das Ganze kommt als BandBox Solo für den Einzelbetrieb und als BandBox Trio mit Mixer und mehr Eingängen.

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Ob und wie gut das Konzept funktioniert, testen wir demnächst für euch in Gitarre  & Bass, nun aber erstmal die News im Überblick:

Stem AI: Song zerlegen, Part ersetzen

Kernidee der BandBox-Serie ist Stem AI: Die Box kann bei per Bluetooth zugespielter Musik einzelne Bestandteile wie Gesang, Gitarre oder Schlagzeug isolieren, absenken oder entfernen – in Echtzeit und ohne Internetverbindung.

Fürs Üben bedeutet das: Man kann z.B. die Originalgitarre aus einem Track zurücknehmen und sich selbst in den Mix setzen, oder Gesang entfernen und Vocal-Parts proben. JBL weist außerdem darauf hin, dass die Stem-Funktion nur für die nicht-kommerzielle Nutzung gedacht ist.


BandBox Solo:
kompakt für Gitarre/Gesang + Practice-Tools

Die BandBox Solo richtet sich an alle, die mit wenig Setup-Arbeit üben wollen: ein Gitarren-/Mikrofoneingang, Streaming per Bluetooth und die Steuerung zentral über die JBL ONE App.

Dort stehen laut JBL u.a. Amp-Modelle (klassisch bis modern) und Effekte wie Reverb, Phaser und Chorus bereit, dazu Looper, Pitch Shifter und Tuner.

Für leises Üben gibt’s einen Kopfhöreranschluss; per USB-C lässt sich das Gerät außerdem an den Rechner hängen, um den Sound direkt in die DAW zu schicken. Bedient wird über ein LED-Pixel-Display.

Eckdaten Solo:

  • 18 Watt (RMS)

  • 1 x 2.25” Full-Range-Speaker
  • Stem AI aus jeder Bluetooth-Streamingquelle


BandBox Trio:
mehr Power, mehr Inputs, Mixer an Bord

Die BandBox Trio zielt auf Jam-Sessions, Duos und kleine Setups: vier Eingänge, ein integrierter 4-Kanal-Mixer und mehr Direktzugriff am Gerät. JBL nennt außerdem Mikrofoneffekte inklusive Reverb/Delay und ein LCD-Farbdisplay.

Auch hier hat man über die JBL ONE App Zugriff auf die Steuerung und Presets und kann USB-C für Recording nutzen. Die austauschbare Batterie soll bis zu 10 Stunden halten.

Eckdaten Trio:

  • 135 Watt (RMS)

  • 1× 6,5″ Woofer + 2× 1″ Tweeter

  • 4 Eingänge + 4-Kanal-Mixer

Für alle, die viel mit Playbacks üben, könnte die Kombination aus portabler Box, Amp-/Effektsektion und Stem AI vor allem dann spannend sein, wenn man Songs schnell „umarrangieren“ möchte – ohne Laptop, Interface und extra Monitorbox. Ob das im Alltag eher als Practice-Tool oder als Mini-PA-Ersatz taugt, und welche BandBox man wählen sollte, dürfte vom eigenen Einsatzgebiet abhängen (Zimmerlautstärke vs. Session).


Preise (Street):

JBL BandBox Solo € 229,99

JBL BandBox Trio € 599,99


Mehr Infos unter:

de.jbl.com

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