Lauschangriff!

ENGL Rockmaster + Metalmaster

Engl Rockmaster und Metalmaster

Kleine kompakte Röhren-Amps mit universeller Ausstattung, vielleicht haben nur noch wenige Kollegen auf dem Schirm, dass Engl Vorreiter in der Entwicklung dieser Spezies war. Gigmaster wurde diese erste Modellgeneration genannt.  Nun sehen wir hier die nächste Evolutionsstufe des Konzeptes. Zwei Spezialisten, die für die harten und ganz harten Gangarten gedacht sind.

Anzeige

Unsere   Testkandidaten schließen quasi die Lücke zwischen dem Gigmaster 15 und dem Gigmaster 30, soll sagen die Ausstattung liegt in der Mitte zwischen diesen beiden schon länger eingeführten und am Markt ziemlich erfolgreichen Vorgängern. Aber, wie es die Namen schon beschreiben, klanglich handelt es sich um eigenständige Konzepte.

Wie sich die Amps bewähren, beschreibt mein ausführlicher Testbericht in der aktuellen  Ausgabe. Ich habe außerdem –wie immer bei solchen Tests- einige Soundclips  eingespielt, die einen Eindruck von den tonalen Fähigkeiten der Mini-Engl vermitteln.

Bedienleisten

 

Hinweise zu den Soundfiles:

Für die Aufnahmen kamen zwei C414 von AKG zum Einsatz, beide platziert vor demselben Celestion-Vintage 30 (im geschlossenen 4×12-Cab).

Die Clips wurden pur, ohne Kompressor o. jegliche EQ-Bearbeitung über das Audio-Interface Pro-24DSP von Focusrite in Logic Pro eingespielt. Auch die D.-I.-Clips (Rec.-Out mit Speaker-Simulation; ist in den Höhen recht defensiv abgestimmt) wurden 1:1 aufgenommen. Zum Teil steuert das Plug-In „Platinum-Reverb“ Raumsimulationen bei (im Titel kenntlich gemacht durch den Zusatz „Room“ oder „RVB“).

 

Clip 1 und 2:  Der Metalmaster macht den Anfang. Wir hören erst den Clean-Kanal, dann den Lead-Kanal mit  ca. 60% Gain. Die Potis der Klangregelung stehen sämtlich der Mittelposition.

 

Clip 3 bis 6: Der Rockmaster ist in allen Rec-Takes genauso eingestellt wie der Metalmaster. Die vier Clips präsentieren einen Querschnitt. Im Lead-Kanal habe ich die Gain-Einstellung ein wenig variiert.

In den Clips 7 und 8 hören wir mein Referenz-Riff“ (RefRiff), das ich mit jedem Test-Amp/-Distortion-Pedal einspiele, damit man den Charakter der von uns getesteten Produkte gewissermaßen auf einer neutralen Ebene vergleichen kann. Im Clip #7 hört man in der zweite Hälfte den D.-I.-Out des Rockmaster: Wirkt etwas matt in den Höhen, ja, läst sich aber ohne weiteres am Mischpult auffrischen.

 

Zugabe: Die Clips 9 bis 12 vergleichen beim Metalmaster das Mikrofon-Signal mit dem D.-I.-Out bzw. die beiden Amps untereinander. Achtung, clean scheint der Unterschied gering, der Spieler selbst erlebt vor der Box einen deutlicheren Unterschied. Aber es stimmt schon, die beiden Amps sind in ihrem Charakter nicht gravierend unterschiedlich, was man z. B. an der Struktur der Verzerrungen merkt.

 

Ich wünsche viel Vergnügen, und…,  wenn möglich, bitte laut anhören, über Boxen, nicht Kopfhörer!

Den ganzen Testbericht gibt’s wie immer in der aktuellen  Ausgabe

Fragen, Anregungen  und  ja, auch Kritik sind wie stets willkommen. Nachrichten bitte an frag.ebo@gitarrebass.de.  Es klappt nicht immer,  aber ich werde mich bemühen möglichst kurzfristig zu antworten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren: