Q&A of today:

“Hannibal”: Der elektrische Kontrabass

Q: Ich bin auf der Suche nach Infos zu einem Instrument: Vor einigen Jahren habe ich einen elektrischen Kontrabass erstanden. Die Bezeichnung soll „Hannibal“ sein. Mehr weiß ich über das wirklich sehr schöne und gut klingende Instrument nicht, im Internet bin ich nicht fündig geworden, am Bass ist weder ein Herstellername noch eine Produktionsnummer o. ä. angebracht. Wisst Ihr ev. mehr und könnt mir zu Hersteller, Produktionszeitraum/ Alter und Wert etwas sagen?

Florian Schröder (G&B-Leser)

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(Bild: Mathias van Hulst)

A: Die Neusser Firma Bassculture hat deinen Hannibal gebaut und ein ausführlicher Test findet sich in Gitarre&Bass 04/1997. Zwar baut Christoph Dolf inzwischen fast ausschließlich Tonabnehmer, aber Bassculture existiert noch. Mit 103- cm-Kontrabassmensur und einem magnetischen Splitcoil-Pickup ist der aus Linden- und Kirschholz gebaute Hannibal tatsächlich ein nobler und praxistauglicher E-Upright, obwohl der damalige Preis mit DM 3200 für diese Instrumentengattung relativ günstig war – jedenfalls konnte man auch locker das Doppelte für vergleichbare Instrumente ausgeben. Mit Sicherheit besitzt du ein rares Sammlerstück, da von diesen handgefertigten Uprights nur eine sehr überschaubere Anzahl (ca. 5 bis 6 Stück!) produziert worden sind.

Dirk Groll


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