The one and only

Keith Richards über seine Lieblingsgitarre

Keith Richards besitzt eine Gitarre, welche ihm ganz besonders am Herzen liegt. Welche Gitarre genau das ist, verrät er in der Web-Video-Serie “Ask Keith Richards”, einer Plattform, auf der Rolling Stones Fans die Möglichkeit haben, ihren Idolen Fragen zu stellen.

Keith Richards_Telecaster
(Bild: Neil Lupin/Getty Images)

Keith Richards hat im Laufe seiner Karriere auf so einigen Telecastern gespielt. Eine davon jedoch, betont er, sei mit Abstand die “Beste” gewesen: die Butterscotch Blonde Blackguard Telecaster aus den 50ern. Ihr Name: Micawber.

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Ein schöner Name – mit einer noch schöneren Bedeutung. Googlet man nach der Definition, so wird Micawber im Web wie folgt definiert: “one who is poor but lives in optimistic expectation of better fortune”.

Die Gitarre hat Keith in den 70ern zu seinem 27. Geburtstag geschenkt bekommen – von seinem Kumpel Eric Clapton. Zu dieser Zeit arbeitete Richards mit den Stones gerade an dem Album Exile on Main Street.


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Keith-Richards-Themenspecial


Ursprünglich hatte das Instrument den typischen Single-Coil-Pickup in der Halsposition, kurz nach der Stones-Tournee von 1972 ersetzte “Keef” diesen aber durch einen 50er Gibson PAF Humbucker, um dem Ganzen noch etwas mehr Biss zu verleihen. Weitere Modifikationen waren das Ausstatten der Messingbrücke mit einzelnen Reitern für jede seiner fünf Saiten (die tiefe E-Saite fehlt) sowie der Wechsel zu modernen Sperzel-Locking-Tunern.

Around the same time I was getting into Telecasters I was experimenting with open tunings. I don’t know why. Maybe it was because around that time, ’67, we started having time off that we didn’t know what to do with,” sagte der Musiker in einem Interview mit Guitar World im Jahre 2002. “So I started to experiment with tunings. Most people used open tuning basically just for slide. Nobody used it for anything else. But I wanted to use it for rhythm guitar. And what I found was, of all the guitars, the Telecaster really lent itself well to a dry, rhythm, five-string drone thing. In a way that tuning kept me developing as a guitarist. ‘Okay, now figure out a diminished sixth on it!’ You’ve got so little to work with. And that makes you reconsider six-string concert tuning. ‘Cause if there’s so much in that little space how much am I missing on the other? You can transfer some of that back to six-string concert tuning. You can swap knowledge between one tuning and another.”

Hier Keiths persönliche Antwort auf die Frage, welche Gitarre er auswählen würde, wenn er nur eine einzige besitzen könnte…

Natürlich redet Keith nicht zum ersten Mal über seine Vorliebe zu Telecastern. Er ist berühmt dafür, dass er sich diverse Modelle hat umbauen lassen und stets für Experimente offen war.

Und hier gibt es die Micawber live im Einsatz.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Keith Richards widerlegt ja auch sehr schön die Stereotype, dass Musiker keine Bücher lesen, weil sie vor lauter Üben einfach nicht dazu kommen – “Wilkins Micawber” ist ein Charakter aus Dickens’ “David Copperfield”.

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  2. @temroc
    Völlig richtig. Hätte eigenlich erwaret, dass der Autor das auch weiß.

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  3. Entschuldigung ! — Aber ich kann nicht verstehen, dass Leute aus der Fassung geraten, wenn ein Eric Clapton ein Akkord anschlaegt, oder ein Keith Richards mit seiner abgenudelten Telecaster die Szene betritt. Hier in Spanien gibt es bescheidene Gitaristen, dei mit einer mittelmaessigen Gitarre auftreten und eine Qualitaet an Gitarrenarbeit hinterlassen, die einer Lehrstunde fuer die eingangs erwaehnten Herren darstellen wuerde.
    Ich spiele seit 52 Jahren Gitarre und bilde mir ein, dieses Urteil abgeben zu koennen.
    Mit musikalischen Gruessen und einen guten Rutsch ins Neue Jahr verbleibe ich
    Peter Luecke

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    1. stimme dir da voll zu – wer nennt die namen dieser unbekannten strassenmusiker (Seasick Steven ist ein Beispiel der zufällig auf John Paul jones trf) – aber die anderen haben meist weniger glück und werden keine Millionäre

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    2. Dafür muss man keine 52 Jahre spielen, um zu erkennen, dass diese Herren – so einflußreich sie auch (gewesen) sein mögen – spieltechnisch maßlos überschätzt werden. Dass gilt auch für Jimi Hendrix. Es gibt zig Gitarristen, die der ersten Garde der ROLLING STONE best guitarists-Liste den Arsch abspielen.

      Die Soli, die Keith Richards aktuell abliefert sind unter aller Sau. Noch erschreckender finde ich das bei Chuck Berry.
      Ungeachtet dessen habe ich tonnenweise Respekt vor den vorgenannten Gitarristen, aber wie gesagt, spieltechnisch ….

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    3. Spieltechnisch hast Du vollkommen recht, Peter. ABER: Die Aura, die von den Stones ausgeht – wohlgemerkt: von der ganzen Kombo! – ist unerreicht. Und daran hat jeder seinen Anteil. Auch Keith, ebenso wie Charlie mit seinem Timing und und und. Es ist die Stimmung (die Saitenstimmung ebenso wie die Ausstrahlung), die er auf die Bühne zaubert. Zwischendurch blitzen einzelne Töne, und Du denkst, jetzt gehts los. Tuts aber nicht. Dafür hörst Du eventl. einen Akkord, der sehr an die Delta-Aura erinnert. Nun, Keith eben. Viel Spaß weiterhin beim Mukke-Machen 🙂

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    4. Und wieviele Songs, die Leute noch in hunderten Jahren mitsingen werden, wenn sie etwas über die Kultur des 20. Jahrhunderts lernen, haben diese tollen spanischen (oder wohl eher typisch “deutschen”) Gitarristen geschrieben? Oder Du? Du kannst nicht verstehen, weshalb ein ganzes Stadion voller Menschen komplett durchdreht, wenn Richards das Intro zu “Start Me Up” oder “Gimmie Shelter” spielt? Dann hast Du in Deinen 52 Dienstjahren als Muckerpolizist vielleicht viel darüber gelernt, wie man Fingerübungen macht, aber wirklich gar nichts über Musik. Oder über gutes Songwriting.

      Keith Richards war übrigens in seiner Anfangszeit so arm, daß die ganze Band in einem ungeheizten Mini-Appartement hausen und sich mit Ladendiebstahl vor dem Verhungern retten mußte. So viel zum Thema “Bescheidenheit”.

      Keith ist mehr als ein Gitarrist, er ist eine popkulturelle Ikone und ein selbsterschaffenes Gesamtkunstwerk. Außerdem hatte er in einer unglaublich umwälzenden Periode genau das anzubieten, was junge Menschen emotional brauchten.

      Gitarrespielen ist kein Wettkampf, Musik berührt einen emotional oder eben nicht. Es ist auch völlig egal wieviele Anschläge pro Minute ein Autor tippen kann oder wie groß sein Wortschatz ist. Franz Kafka schrieb “Das Urteil” innerhalb einer Nacht, J.R.R. Tolkien schrieb Monate an einem einzigen Kapitel.

      Übrigens: Neid macht häßlich…

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    5. +Peter lücke Ich
      Entschuldigung!- aber ich glaube du verstehst da was nicht.

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  4. Lieber Keith – wir wollen aber wissen, WELCHE Tele Du auf die Insel mitnehmen würdest??? Du hast doch so viele…

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  5. Ich könnte unzählige Gitarristen aller möglichen Stilrichtungen, allen voran Danny Gatton, aufzählen die spieltechnisch und von der Qualität, Individualität, alle sogenannten Größen regelrecht wegblasen. Clapton is god? Ich glaube den Spruch hat er selbst an die Wand gesprüht…

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  6. Warum regt ihr euch auf wer der Beste oder so ist. Wichtig ist doch das Musik statt Krieg hier gemacht wird….Sorgt lieber dafür, dass Musik bei all dem Wahnsinn heute nicht vergessen wird…

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  7. “Clapton is God”. Good, wäre ok und ich finde Eric Clapton schon klasse, auch weil er seine Chance nutzt, um viel Gutes zu tun. Zu einem Gott werden viele Menschen in den unterschidlichsten Berufen durch Fans, Medien und nicht zuletzt durch gute Manager gemacht, die in bestimmten Situationen die richtigen (wirtschaftlichen) Entscheidungen treffen. Also kein Grund zur Aufregung. Gönnen wir Keith, Eric usw. den Erfolg. Das Ende ist dann bei allen gleich

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  8. Mensch Leute, Ihr habt vielleicht Probleme.

    Was soll das Wort “besser” heißen?
    Macht und hört lieber Musik und genießt diese, als sich mit solchen irrelevanten Fragestellungen zu befassen, wer jetzt besser ist und warum irgendwelche aus irgendwelchen Gründen unbekannt gebliebenen Gitarristen in Spanien oder Hintertupfing nun “besser” oder schlechter spielen.

    Wichtig ist doch nur, ob man persönlich dem Spiel eines Musikers oder einer Band etwas abgewinnen kann.

    B.B. King hat einmal gesagt, dass er das Akkordspiel lieber anderen überläßt, weil er das nicht wirklich kann. Ist er deshalb nun “unten durch” und darf musikpolizeilich nicht mehr gehört werden, oder wie?

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  9. Ich glaube hier geht es nicht um wegblasen ich habe immer in verdacht hier geht es um sehr junge Gitarristen die das so sehen….unter 40j. Heute gibt es viele technisch unglaubliche seelenlose Gitarristen. Aleine ein Gitarrist wie Pauris aus Athen hat in einen konzert Al Demeola …..wegblasen.., oder man solde sich Fragen ob ein Joe Bonamassa
    so Gitarre spielen Kann dass diese aus der Seele schreit wie es beim alten Johnny Winter war, es geht darum dass diese Herrschaften Geschichte gemacht haben und was hinterlassen haben, auch wenn die Soli von Keith scheise Klingen, und es gibt in der Welt Regionale Grössen die unfassbar gut spielen und die nicht Amerikana sind das will auch noch los lassen

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  10. Paar Anmerkungen zu den Kommentaren oben: Ich find’ Clapton inzwischen auch langweilig – aber Anfang der 70er bei CREAM !! Da hat er erstens richtig Klasse gespielt, und ausserdem war das alle NEU !! Dto. bezgl. Hendrix – natürlich spielen viele heutige Gitarristen besser … aber Ende der 60er !! Da war das alles sensationell ! Und ohne den Background den wir heute haben. Jimi hat diese ganze Art wie wir heute Gitarre spielen erfunden. Dazu muss man einfach mal das ganze andere Zeug hören, was andere in den 60ern an der Gitarre gezupft haben. Und der liebe Keith ? Ja die Stones spielen heute einfach schlecht, furchtbar was ich da in dem Havanna Konzert höre. Aber die Jungs sind über 70 ! Was die schon immer ausmachte, ist ja nicht das instrumentale Können, sondern den grandiosen Groove den die kreiert haben – und das war grandios … in den 70ern. 😉

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  11. So über Gitarristen (von manchen) herzuziehen finde ich nicht o.k. Das es bessere Gitarrenspieler als Keith und Co. gibt ist keine Frage. Aber diese Leute haben gewaltiges für unsere heutige Rockmusik geleistet. Mit Chuck Barry habe ich vor ca. 25 Jahren mal gearbeitet (am Mischpult). Bei diesem Konzert hatte ich das Gefühl ich höre zum 1. Mal Rock & Roll RICHTIG! Nicht das was alle Anderen unter Rock & Roll abliefern. Musik mit Groove + Ecken und Kanten! Das war geil!

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  12. So über Gitarristen (von manchen) herzuziehen finde ich nicht o.k. Das es bessere Gitarrenspieler als Keith und Co. gibt ist keine Frage. Aber diese Leute haben gewaltiges für unsere heutige Rockmusik geleistet. Mit Chuck Barry habe ich vor ca. 25 Jahren mal gearbeitet (am Mischpult). Bei diesem Konzert hatte ich das Gefühl ich höre zum 1. Mal Rock & Roll RICHTIG! Nicht das was alle Anderen unter Rock & Roll abliefern. Musik mit Groove + Ecken und Kanten! Das war geil!?

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  13. Die Musiker haben alle ihren eigene art Musik zu machen und das ist gut so ! klar spielen einige Besser als Die ” Grossen Bekannten” aber Die habens gebracht damals und heut auch noch ! Ich spiel nicht besonders gut aber ich mach stimmung bei meinen Leuten und das ist die Hauptsache ! Gruss an Alle Musiker !

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  14. Für mich ist Keiths Gitarrenarbeit über jeden Zweifel erhaben.
    Niemand hat so coole Riffs ins Leben gerufen und das Zusammenspiel mit Woody ist grandios.

    Bitte erstmal so cool “Can you hear me knocking” nachspielen und dann gerne meckern ?

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    1. Ihr könnt es ja noch nicht mal richtig nachspielen… aber meckern… ist wohl auch viel Neid…
      dabei… die Jungs sind jedenfalls immer noch besser als manch neuer Mucker…

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  15. Hallo, ich möchte mal einen Meta-Kommentar abgeben, also einen Kommentar zu den Kommentaren.
    Zwe Hauptrichtungen habe ich ausgemacht: die einen finden, daß es (technisch) bessere Gitarristen gibt als Keith Richards; die anderen fühlen sich veranlaßt, ihn gegenüber diesen “Angriffen” zu verteidigen.
    Ich meine, daß alle recht haben, und daß sich die Positionen nicht gegenseitig ausschließen. Man kann seine gitarrentechnische Leistung relativieren und mit wirklichen Virtuosen auf dem Instrument vergleichen, ihn aber trotzdem als Musiker würdigen. In vieler Hinsicht ist Virtuosität nicht das ausschlaggebende Kriterium für die Wirkung von Musik. Habe ich an mir selbst als Musikrezipient feststellen können.
    Als ich 1965 im Alter von 16 Jahren zum ersten Mal “Satisfaction” hörte, war das für mich ein ungeheures Erlebnis – ebenfall meine Wahrnehmung von Eric Clapton und Jimi Hendrix wenig später. Heute bin ich 68 und habe in der Zwischenzeit sehr viel und sehr unterschiedliche Musik gehört und meine Ansprüche sind auch gestiegen. Also kann ich die alten Herren (oder toten) nicht mehr so uneingeschränkt bewundern wie früher. Höre heute auch mehr Jazz als Rock und Pop. Und in den unterschiedliche Genres werden unterschiedliche Anforderungen an Instrumentalisten gestellt. Also könnte man eigentlich nur innerhalb dieser Genres vergleichen … manchmal gibt es aber einfach nur die richtige Musik zur richtigen Zeit (historisch und persönlich).
    Vielen Dank für eure Kommentare.

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    1. Hallo, dem stimme ich voll und ganz zu. Liegt vielleicht auch am Alter und das ich das Glück hatte einige der Herren, insbesondere Jimi, live erlebt haben zu dürfen.

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  16. Das KR nicht zu den Technikgenies auf der Gitarre zählt ist ja nun seit 40 Jahren bekannt. Schön, dass das nun wohl auch die allerletzten Gitarreros bemerkt haben und es hier nochmal als DIE Erkenntnis 2017 postulieren. Unterschwellig klingt da immer eine gewisse Portion Neid durch, schade! In der heutigen Zeit, wo Popmusik eine Halbwertzeit von 6 Monaten hat und der Unterhaltung möglichst breiter Massen mit max. Gewinn der Industrie dient, ist es für handwerklich versierte Musiker natürgemäß viel schwerer als in den 70ern, wo einfach vieles neu entstand und in vielerlei Hinsicht revolutionär war. Etwas revolutionäres zu kreiieren ist heute ungleich schwieriger – die Zeiten sind halt völlig anders. Ich kenne noch die Zeit, wo man in den Plattenladen ging (damals, als es nur Analog gab .. ) und sich die neusten Scheiben anhören konnte – ohne Kaufverpflichtung!! Aber lasst euch nicht entmutigen – gutes Handwerk findet immer seine Kundschaft.

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  17. Keith Richards hat mir quaso beigebracht wie man schlecht Gitarre spielt. Ich bin ihm anscheind sehr dankbar dafür, denn ich bin seitdem nicht ein bißchen besser geworden! Aber Telecaster finde ich nonsexy und langweilig, würde sie auf die Insel mitnehmen um sie als Paddel für meinen Einbaum zu nutzen.

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  18. Hallo Musiker, wenn Musik ins Herz geht und etwas in dir berührt was sich gut anfühlt,
    ist sie meines Erachtens gut. Egal ob virtuos oder nicht. Also ist das immer subjektiv.

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  19. “Über Musik reden ist wie zu Architektur tanzen.” (William S. Burroughs)

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  20. Um auf Reaktionen auf meinen Kommentar einzugehen; es ist keinesfalls aus Neid entstanden, ich zähle auch keinesfalls zu den Jungspunden. (Cream haben Anfang der 70’er schon geraume Zeit nicht mehr existiert). Speziell Clapton ist keinesfalls der “Gutmensch” als der er dargestellt wird. Seine Biographie bietet Erschreckendes…
    In einem Trio ist ein Gitarrist von vornherein in einer anderen Rolle, sprich ist gezwungen exaltierter zu spielen. Ich finde ein Rory Gallagher ist in diesem Rahmen schon immer auf einer anderen Stufe gestanden. Keith Richards ist in dem was er macht unerreicht, man kann ihn nicht mit anderen vergleichen, von daher steht er außer Konkurrenz .
    Mein persönlicher Favorit unter den alten Recken: Jorma Kaukonen.

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  21. Um auf Reaktionen auf meinen Kommentar einzugehen; es ist keinesfalls aus Neid entstanden, ich zähle auch keinesfalls zu den Jungspunden. (Cream haben Anfang der 70’er schon geraume Zeit nicht mehr existiert). Speziell Clapton ist keinesfalls der “Gutmensch” als der er dargestellt wird. Seine Biographie bietet Erschreckendes…
    In einem Trio ist ein Gitarrist von vornherein in einer anderen Rolle, sprich ist gezwungen exaltierter zu spielen. Ich finde ein Rory Gallagher ist in diesem Rahmen schon immer auf einer anderen Stufe gestanden. Keith Richards ist in dem was er macht unerreicht, man kann ihn nicht mit anderen vergleichen, von daher steht er außer Konkurrenz .
    Mein persönlicher Favorit unter den alten Recken: Jorma Kaukonen.

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  22. Keith Richards hat schon mehrfach in den vergangenen Jahren zu seinem Gitarrenspiel Stellung bezogen und nichts beschönigt und dann seine Hände , bzw Finger gezeigt ! Man muss nur mal bei Google-Bilder Keith Richards-Hände eingeben um zu sehen was los ist , dass er die Gitarre überhaupt noch halten kann ist schon ein Wunder.Keith Richards war noch nie ein Freund von langen Soli und oder ausurfernden SchnickSchnak , wie z.B bei einem Joe Satriani , er ist bekannt für sein wirksam redzuziertes Spiel , eher für das was er weg lässt und nur noch das wesentliche spielt , als für das was er raushaut ! Sehr schön ist die Erklärung von Nils Lofgren( E Street Band) für den Rolling Stone , warum er unter die ersten 10 gehört ! Besser kann man das wohl kaum ausdrücken.Man sollte Keith Richards immer nach seinen frühen Werken beurteilen , nehmen wir z.B Beggars Banquett , wo Keith Richards alle Gitarren Parts allein eingespielt hat , mit absoluten Klassikern wie No expectations oder Stray Cat Blues ! Auch ein gutes Beispiel für Keith Richards Spiel ist Jumpin Jack Flash !! Es hat noch gereicht , ob jemand besonders schnell oder virtuos war , entscheidend it doch wohl ob er sein Publikum , im Falle von Keith Richards die Masse ,irgendwo “abhohlen” konnte , die Menschen berührt hat und das hat er viele , viele Jahre gemacht und dabei Stadien gefüllt und Riffs geschrieben die diese auch füllen konnten !!

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  23. Meines Wissens hat Keith Micawber im Sommer 1971 von Gram Parson geschenkt bekommen.

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  24. …und den Humbucker hat er vor der US Tour 1972 einbauen lassen.

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  25. Alexis Korner (1928 – 1984) hat es auf den Punkt gebracht: Keith Richards ist der beste schlechteste Gitarrist der Welt.

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  26. Start me up….. das Lied hat manche KR musikalische Abkürzungen drin die viele vielleicht stören… aber “I like it” 😎
    Und eine sehr scöne blond-butterige Tele hat er zur Legende damit gemacht! Hut ab!

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