Produkt: Gitarre & Bass 8/2019
Gitarre & Bass 8/2019
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Aus dem neuen Heft

Test: Phil Jones Bass BP-800

 

(Bild: Dieter Stork)

Für ein kompaktes Class-D-Basstop hat der BP-800 ein ungewöhnliches Format. Mit kleiner, schmuck in Blau eloxierter Alufront, baut das Gerät tiefer als es breit ist.

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Das mag für das flache Kistchen insofern günstig sein, als dass es sich bequem in der Zubehörtasche eines Bassgigbags unterbringen lässt. Und trotzdem wird es auf der kleinen Front nicht zu eng für sichere Bedienung, schließlich sorgen besonders geformte Aluknöpfe für Griffigkeit.

Geradeaus durchdacht

Mit der üppigen Ausgangsleistung von 800 Watt an 4 Ohm liegt der BP-800 in der oberen Leistungsklasse und liefert an 8 Ohm immerhin noch ordentliche 400 Watt. Allerdings ist hier nur eine Speakon-Ausgangsbuchse vorhanden, sodass die Ausgangsleistung bei größeren Setups ggf. von Box zu Box durchgeschleift werden muss.

Um Platz zu sparen, wurde die Mute-Funktion an einem dreistufigen Kippschalter mit der Wahl der Empfindlichkeit für den Klinkeneingang kombiniert. Bei der Feinstellung am Input-Level-Regler hilft eine Overload-LED, zur Klangformung steht ein aktiver 5-Band-EQ bereit. An den rückwärtigen Klinkenbuchsen EFX-Send und -Return können externe Effektgeräte eingeschleift werden, weitere Klinken stehen zum Ansteuern zusätzlicher Amps (Line Out) und als Direkteingang für die eingebaute Endstufe (Line In) bereit.

Die Buchsen Line Out und Line In können als zweiter Effektweg hinter dem DI-Abzweig genutzt werden. (Bild: Dieter Stork)

Der EFX-Einschleifweg liegt vor dem (Master-) Volume-Regler und wird vom elektronisch symmetrierten DI-Out erfasst, die beiden Line-Buchsen liegen dahinter, was zum Beispiel erlaubt, auch dort Effekte in den Signallauf einzufügen, die nur auf die Lautsprecherwiedergabe, aber nicht auf den DI Out wirken. Für ein komplett cleanes DI-Signal ist dessen Abgriff auch vor EQ und Effektweg umschaltbar, auch ein Ground-Lift-Schalter ist vorhanden.

Als nützliches Extra, um beim Üben oder für Workshops eine Playback-Begleitung einzuspielen, besitzt der BP-800 auf der Front einen Aux Input, ebenfalls gut erreichbar ist der daneben angebrachte Kopfhörer-Ausgang.

Das ungewöhnliche Format hängt offenbar mit der lüfterlosen Kühlung der Endstufe zusammen. (Bild: Dieter Stork)

Filigrane Details

Nicht nur in der Ausgangsleistung, auch in der Wiedergabequalität zielt der BP-800 auf ein hohes Niveau. Betont unverfärbt und detailfein wird der Basston in Szene gesetzt, wobei selbst im stillen Studio-Ambiente keinerlei Nebengeräusche stören. Denn die tiefe Gehäusebauweise offenbar nun ihren Sinn, nämlich dass der BP-800 aufgrund eines großen internen Kühlkörpers keinen lärmenden Lüfter braucht. Zwar ist dennoch einer zur Sicherheit eingebaut, aber der springt nur im absoluten Notfall an…

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