Produkt: Gitarre & Bass Digital 11/2018
Gitarre & Bass Digital 11/2018
Guitar Summit 2018: Der Gear Report! +++ Rammstein: Der Sound von Paul Landers im Pedalformat +++ Interviews: Selig, Kettcar, The New Roses, Martin Miller ...
Aus dem neuen Heft

Test: Orange Little Bass Thing

(Bild: Dieter Stork)

Straighter Sound mit wenig Knöpfen, das hat was für sich. Zumal das Little Bass Thing sich ohne Firlefanz doch ziemlich vielseitig gibt und als Grundlage 500 Watt auf die Planken geben kann.

Robustes Stahlblech-Gehäuse und trotz­dem unter drei Kilogramm, das ermög­licht nur eine Class-D-Endstufe mit Schaltnetzteil. Obwohl er technisch modern ist, vermittelt der kleine Orange mit seiner urtümli­chen Bedienung, dass es hier effizient und ohne Ablenkung um das Wesentliche geht.

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AUFGERÄUMT

Bässe, Mitten, Höhen, Lautstärke – das ist es, was der Orange seinem Bassisten an Entscheidungen abverlangt. Mit einigen Ver­feinerungen, denn beim Mittenregler ist neben Anhebung oder Abdämpfung auch noch die Center-Frequenz stufenlos justierbar, was die zielgenaue Einstellung der Charaktere ermöglicht. Und der zuschaltbare Kompressor ist ebenfalls dosierbar, um verdichtet für schmatzenden steady Groove zu sorgen.

Auf der Rückseite setzt sich die Aufzählung der sinnvoll auf das Nötige beschränkten Ausstattung fort: Der serielle FX-Eischleifweg liegt zwischen Preamp und Endstufe. Dahinter zweigt der elektronisch symmetrierte DI-Ausgang ab, was leider in der größeren Bühnenpraxis den Nachteil beschert, dass jedes Nachregeln der Bühnenlautstärke auch die entspre­chende Korrektur im PA-Mixer erfordert. Um Erdungs­schleifen zu unterbinden, ist ein Ground-Lift-Schalter vorhanden. Zwei parallel geschaltete Speakon-Ausgänge verteilen die Endstufenleistung von 500 Watt RMS auf eine Mindest-Anschlussimpedanz von 4 Ohm, sodass das kleine Bass-Ding auch größere Speaker-Aufbauten antreiben kann.

(Bild: Dieter Stork)

KLINGEN

Das aufgeräumte Top präsentiert sich dabei mit erwachsenen Wiedergabe-Ergebnissen, die auch betont wuchtig ausfallen können, wenn der Kompressor verwendet wird. Je nach einge­stelltem Kompressionsgrad geht der Pegel in die Höhe. In den Spitzeneinstellungen zerrt es sogar, also muss dabei immer der Volume-Regler nachjustiert werden. Insofern ist die eigentlich willkommene Abrufbarkeit des Kompressors per Fußschalter nicht wirk­lich praxisgerecht, es sei denn, man verwen­det ihn als Boost-Feature für hervorgehobene Bass-Passagen. Ausgesprochen überzeugend agiert die…

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. NA DA HABT IHR ES ENDLICH GESCHAFFT!!!
    Vor einiger Zeit hab ich schon gefragt wann ihr mitten im Satz den Bericht abbrecht.
    Gratuliere – jetzt ist es so weit!
    Shame on you !!!!!

    Auf diesen Kommentar antworten
    1. Hallo Klaus,

      wie jeden Monat veröffentlichen wir Teaser zu spannenden Testberichten aus dem neuen Heft. Die neue Ausgabe, Gitarre & Bass 05/2020, ist seit heute erhältlich!
      Wenn du wissen möchtest, wie es weitergeht, klicke unten auf das Bild, folge diesem Link zum Shop, oder hol dir das neue Magazin am Kiosk deines Vertrauens 😉

      Grüße aus der Redaktion!

      Auf diesen Kommentar antworten

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