Yolanda Charles, Alex Skolnick, Tetsuo Sakurai

Tag 3 beim Warwick Bass Camp 2016

Da sind wir wieder – Tag 3 beim Warwick Basscamp. Das straffe Programm vom Montag und Dienstag sitzt uns noch etwas in den Knochen – egal: Tetsuo Sakurai rüttelt uns mit seiner Slap-Lesson schon zu früher Stunde die Begeisterung ins Gesicht. Dieser Mann hat Großes mit uns vor! Das Stück, das es in dieser Stunde zu erlernen gilt, lässt die Münder der Teilnehmer offen stehen – uha, wie soll das gehen?

Tetsuo merkt schnell, dass es eher auf eine Light-Version seines 80er-Jahre-Werks hinausläuft und passt seinen Unterrichtsplan spontan an. Na gut, dann erstmal das Slap-Einmaleins – Daumen, Zeigefinger, Pling, Plong, Plak – man kennt es … Jetzt muss das Ganze noch in rhythmisch geordnete Bahnen gebracht werden – und ach ja, da sind ja noch die ausgeteilten Notenblätter! Nach einigen Anlaufschwierigkeiten hat die Gruppe am Schluss dennoch einen fast fertigen Song vorzuweisen, inklusive Solopart – das ist doch schon was!

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Wer nun gedacht hatte, alles gesehen und gehört zu haben wurde wenig später von Yolanda Charles eines Besseren belehrt. Unfassbar diese Frau! Yolanda begann ihre Stunde mit einer eigenen Funk-Komposition, die – gelinde gesagt – absolut unspielbar schien und auch Vollprofis vor eine echte Herausforderung stellen würde. Skandalös beeindruckend war jedoch, dass sich die Professorin während ihrer Performance frei mit ihren Schülern unterhalten konnte!

Und das war eigentlich auch schon das Thema der Stunde: Bassspielen und Singen gleichzeitig – worauf muss man achten, wie kriegt man das hin? Wenig später fanden sich die Teilnehmer im Takt murmelnd und auf ein Notenblatt starrend wieder, eine gewisse Besessenheit war zu spüren … Yolandas Thema hatte die Gruppe gepackt. Fazit der Stunde: Musik ist einfach, wenn man sie in einem 16tel-Raster denkt (Stichwort Subdivision). Dann kann man eigentlich alles spielen.

 

Zuletzt gab sich noch Testament-Gitarrist Alex Skolnick die Ehre. Ein Gitarrist beim Basscamp – warum? Man will es nicht wahr haben, aber manchmal kann man von der Eierschneider-Fraktion ja doch was lernen. Von Alex auf jeden Fall! An dem AC/DC-Klassiker ‘Back in Black’ demonstrierte er eindrucksvoll, wie wichtig das Timing und die Längen von Noten sind.

Am Abend durften dann noch die Jam-Class-Gruppen beweisen, was sie drauf haben. Hier ein Ausschnitt von Stu Hamms Truppe:

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