Jimi Hendrix Special – Teil 1: Gitarren & Modifikationen

 

Dieser Musiker war nicht nur zu seiner aktivsten Zeit von 1966 bis 1970 ein Segen für die Musikwelt, sowohl was die Kunst angeht, als auch in puncto kommerziellem Erfolg: Nein, auch drei Jahrzehnte nach dem Tod von Jimi Hendrix findet sich immer wieder ein Jubiläumstermin (Geburtstag, Todestag, Gedenktag), zu dem bekannte und offiziell unveröffentlichte Aufnahmen dieses Gitarristen unters Volk gebracht werden wollen. Und natürlich auch die wenigen Original-Alben, in mit unhörbarem Erfolg remasterter 1034-bit-Auflösung. Aber gelegentlich kommen dann doch noch Juwelen zum Vorschein.

 

Klar, echte Sammler & Bootleg-Fetischisten sind seit mindestens einem Vierteljahrhundert kaum noch zu überraschen, denn sie kennen so ziemlich jeden Ton, der Hendrix jemals entglitten ist, ob er das wollte oder nicht – sofern bei der jeweiligen Session ein Aufnahmegerät in der Nähe war. Denn auf dem illegalen Schwarzmarkt ließ sich nun mal jeder auch noch so verstimmte oder schlecht hörbare Jimi-Tone gut zu Geld machen. Und wofür sonst ist Musik im Handel? Schön ist, dass jetzt einige Highlights – musikalisch-künstlerische wie Rock-historische – auch für den gesetzestreuen Hendrix-Fan frei käuflich sind. ,The Jimi Hendrix Experience‘ heisst z B. eine 4CD-Box, die überwiegend bisher Unveröffentlichtes präsentiert. Von Hendrix’ Auftritt im Oktober 1966 im Pariser Olympia – als Opener für den französischen Rocker Johnny Halliday – über Studio-Outtakes & Probeaufnahmen bis zu Mitschnitten vom Isle Of Wight Festival, Wochen vor seinem Tod im September 1970, wird hier wirklich eine Menge geboten. Dazu gibt’s diskografische Information zu den 56 Tracks, Fotos, handschriftliche Textauszüge etc., und das alles in Hardcover-Buchform mit lila Samtumschlag. Nicht gerade billig, aber faszinierend, schön gemacht & seinen Preis wert. Eines kommt bei diesen Tracks besonders gut rüber: Wenn man Jimi Hendrix’ Statements in Richtung Tontechniker oder seine Monologe und Ansagen hört, spürt man, dass dieser Mensch eine Menge Humor hatte – er kommt einfach ausgesprochen sympathisch rüber.

Und gerade die ganz frühen Live-Aufnahmen, die noch vor der ersten Single ,Hey Joe/Stone Free‘ (12/66) entstanden, zeigen, welche Faszination von diesem Musiker ausgegangen sein muss. Hendrix war als Sänger & Gitarrist der komplette Alleinunterhalter, spielte Harmonien, Riffs, durchsetzte das Ganze mit Basslinien und gab dann beim Solo noch mal richtig Druck auf die Drähte. So hatte Mitte der 60er Jahre wohl kein anderer Gitarrist sein Instrument bearbeitet.

Kein Wunder also, dass Hendrix die gesamte britische Musiker-Szene verunsicherte und zu seinen Fans machte: Auch Eric Clapton, Keith Richards, Jeff Beck, Jimmy Page u. a. konnten eben noch dazulernen.

Wir beschäftigen uns in dieser und einer der nächsten Ausgaben von Gitarre & Bass mit der Hardware, die Jimi Hendrix bei der Arbeit im Einsatz hatte: Gitarren, Verstärker, Effektgeräte inklusive der verwendeten Technik im Studio.

Gitarren

Mit einem bestimmten Gitarrenmodell der Rock-Musik wird der Name Jimi Hendrix wohl für alle Zeiten in Verbindung gebracht werden: der Fender Stratocaster.

Die anhaltende Popularität dieses Instruments, das noch heute in vielen Varianten verschiedenster Hersteller (gemeinsam mit diversen Gibson-Modellen & Kopien) den Markt beherrscht, ist nicht zuletzt auch sein Verdienst. Hendrix bemerkte dazu einmal: „Die Stratocaster ist die beste Allround-Gitarre für die Sachen, die wir machen. Man kann mit ihr die ganz scharfen Höhen und diesen tiefen Bass-Sound hinkriegen. Ich hab’s mit der Telecaster probiert, und sie hat nur zwei Sounds, einen guten und einen schlechten – und ein sehr schmales Klangspektrum.“

Hendrix spielte, obwohl er Linkshänder war, fast ausschließlich die normalen Rechtshändermodelle der Strat und anderer Gitarrentypen. Sonderanfertigungen für Linkshänder waren damals ohnehin nur schwer erhältlich, und in seiner von chronischer Geldnot gekennzeichneten Anfangszeit wären sie für ihn wohl auch viel zu teuer gewesen. Hinzukommt, dass von den Billigfabrikaten, die er zu Beginn seiner Laufbahn und auf die wir später noch näher eingehen werden, überhaupt keine Linkshändermodelle hergestellt wurden. Eine vom Herstellerwerk gefertigte Linkshänder-Strat besaß Hendrix erst um 1969, und sonderlich oft hat er dieses Instrument, zumindest öffentlich, auch nicht gespielt.

So hatte Hendrix kaum eine andere wahl, als die ihm zur Verfügung stehenden Instrumente nach folgendem Muster umzubauen: Bridge (Steg) und Nut (Sattel) wurden neu montiert, und zwar exakt seitenverkehrt; anschließend wurden die Saiten in umgekehrter Reihenfolge aufgezogen, und schon war das Left-Hand-Sondermodell fertig. Aufgrund dieser Veränderungen beziehungsweise der veränderten Art das Instrument zu halten, lagen nun Lautstärke- und Tonregler sowie Tonabnehmerwahlschalter und Ausgangsbuchse des Instruments oberhalb der Saiten; das Gleiche gilt für den Vibratohebel, den fast jedes von Hendrix gespielte Instrument besaß.

Über die klanglichen Unterschiede zwischen einer „normal“ gespielten Stratocaster und einem nach Art des Linkshänders Hendrix verwendeten Rechtshändermodell ist viel spekuliert worden. Einige Gitarristen, wie etwa Steve Miller, weisen auf den speziellen Sound hin, der durch Hendrix’ eigentümliche Spielweise entstanden sei. Miller, der Rechtshänder, spielt nicht umsonst ein umgedrehtes Linkshändermodell.

Da der Bridge-Pickup der Strat anders als die beiden übrigen Tonabnehmer leicht angewinkelt montiert ist, werden die hohen Saiten näher am Steg abgenommen als die Bass-Saiten. Je näher am Steg eine Seite abgenommen wird, umso brillanter klingt sie. Das bedeutet, dass der typische Klangcharakter der hohen Saiten des Instruments noch verstärkt wird; das Gleiche gilt für die tiefen Saiten, die daher an einer etwas obertonärmeren Position abgenommen werden. Wird nun die Gitarre umgekehrt besaitet, so werden die Bass-Saiten näher am Steg, also höhenlastiger, abgenommen, während die hohen Saiten etwas wärmer klingen. Dieser Unterschied ist ohne Zweifel hörbar, jedoch nicht sonderlich gravierend; abgesehen davon spielt er auch nur bei einer von drei (bzw. zwei von fünf) möglichen Einstellungen des Pickup-Wahlschalters überhaupt eine Rolle.

In den Jahren 1967 und ‘68 bevorzugte Jimi Hendrix Stratocaster-Gitarren mit einem Palisander-Griffbrett; ihre Hälse waren etwas dünner als die der später benutzten Gitarren, die meist Maple Necks besaßen, deren Hals und Griffbrett also aus Ahornholz gefertigt waren. Fast all diese Instrumente stammten aus den Baujahren 1964 bis 1968, waren also relativ neu und sozusagen von der Stange gekauft.

In den vier erfolgreichen Jahren seiner Karriere besaß Hendrix eine unüberschaubare Anzahl von Strats, die sich im wesentlichen nur durch die Art ihrer Lackierung oder Bemalung voneinander unterschieden; der Grund für den häufigen Wechsel liegt darin, dass die meisten dieser Instrumente irgendwann defekt waren oder gestohlen oder von Hendrix selbst an andere Musiker verschenkt wurden. Nur von wenigen Instrumenten, die nachweislich in Hendrix’ Besitz waren, ist heute der Verbleib bekannt; Sammler, die eine seiner Gitarren bei „Sotheby’s“ oder einem anderen Auktionshaus in England oder USA erworben haben, wollen meist anonym bleiben, vermutlich wegen der zunehmend in den Bereich des Irrsinns kletternden Preise. Eine 1968er Hendrix-Strat – weiß, mit Maple Neck, also genau das Modell, das man immer mit Hendrix assoziiert – soll im Frühjahr 1990 in London aus dem Besitz des Experience-Schlagzeugers Mitch Mitchell für 198.000 britische Pfund an einen italienischen Sammler verkauft worden sein. Doch auch Fälschung und offener Betrug sind im Geschäft mit den Reliquien von Superstars wie Hendrix an der Tagesordnung. Beim Gros der Instrumente und Verstärker, die heute als angeblich authentisches Hendrix-Equipment auftauchen, dürfte es nahezu unmöglich sein festzustellen, inwieweit die Behauptung, es handle sich um ein Original, zutrifft; nur von wenigen Hendrix-Gitarren sind die Seriennummern bekannt, und auch Rechnungen oder Kaufverträge liegen in den seltensten Fällen vor.

 

Einige wenige echte Hendrix-Gitarren befanden sich zuletzt im Besitz von bekannten Musikerkollegen oder Verwandten. Andere Personen aus Hendrix’ Umkreis haben ihre Erinnerungsstücke inzwischen gegen hohe Schecks eingetauscht: So verkaufte Ex-Manager Chas Chandler eine Gibson J-200 Acoustic, Chef-Roadie Eric Barrett versilberte eine schwarze Gibson Flying V, Mitch Mitchell veräußerte neben der genannten Strat noch eine Washburn Acoustic sowie einen Fender-Champ-Gitarrenverstärker. Selbst Brian Eno, der Hendrix für einen der wichtigsten Musiker und Komponisten dieses Jahrhunderts hält, kam einmal in die Verlegenheit, eine von dessen Strats zu Geld machen zu müssen.

Hendrix selbst hatte im Grunde ein völlig unbekümmertes, fast anspruchloses Verhältnis zu seinen Instrumenten; er konnte, wenn es sein musste, mit jeder Gitarre zurechtkommen – was wohl nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass er in seinen frühen Jahren überwiegend auf Instrumenten der untersten Preisklasse spielen musste, die ja in der Regel nicht gerade leichter zu handhaben sind. In dieser Zeit entwickelte er auch seinen Stil und seinen Sound, machte erste Feedback-Experimente und Ähnliches; so war seine Spielweise auch in späteren Jahren nie davon abhängig, dass ihm HiTech-Instrumente zur Verfügung standen. Zudem war die handelsübliche Standard-Strat zu seiner Zeit bereits ein ziemlich perfektes Instrument, das den Bedürfnissen der meisten Gitarristen mehr als gerecht wurde. Allerdings hatte Hendrix auch keine Probleme, wenn er auf andere Gitarrentypen wie etwa eine Gibson Les Paul oder, für Sessions, auf eine halbakustische Gretsch zurückgreifen musste, die ja beide von der Strat wesentlich abweichende Griffbretter und Hälse besitzen. Fest steht jedoch, dass die Stratocaster für Hendrix in jedem Fall die erste Wahl war.

Die heute weitverbreitete Vorliebe für alte Instrumente aus den fünfziger Jahren teilte Hendrix nicht; damals trugen sie ja auch noch nicht den Stempel des „Antiken“, sondern besaßen eher die Aura von Gebrauchtware. Hendrix nannte zwar einige 1959er Strats sein eigen, doch waren sie für ihn keine anderen Instrumente als die neuen Fender-Gitarren. „Alle sind ganz verrückt nach der sieben Jahre alten Telecaster und der zwölf Jahre alten Gibson und der 92 Jahre alten Les Paul. Sie stehen im Moment auf diese alten Sachen, aber das ist bloß eine Modeerscheinung. Auf den heutigen Gitarren lässt sich genauso gut spielen.“ Die Gitarren, die Hendrix spielte, bevor er 1966 seine erste Strat bekam, lassen erkennen, dass er sich allmählich von billigster Massenware in Supermarktqualität zu solideren Modellen hocharbeitete.

Die Supro Ozark, die ihm sein Vater 1959 kaufte, war eine Solidbody-Gitarre mit einem einspuligen Tonabnehmer, einem Ton- und einem Volumenregler. Auf diesem $89,- teuren Instrument spielte Hendrix bei den Rocking Kings in Seattle, bis es ihm ein Jahr später gestohlen wurde. Anderen Quellen zufolge war die erste Gitarre, die Jimi besaß, eine Silvertone Solidbody; belegen, etwa mit Hilfe von Fotos aus dieser Zeit, lässt sich diese Angabe allerdings nicht. Die Supro Ozark spielte er jedenfalls bis Ende 1960, möglicherweise sogar bis Anfang ’61. Sein nächstes Modell war eine Danelectro von ähnlicher Bauweise, die er gleichfalls nur ein Jahr besaß. Während seiner Army-Zeit musste er sich mit einer $20,- teuren Gitarre der Marke Kay begnügen, dem billigsten Instrument, das überhaupt zu haben war. Die Kay, die ebenfalls nur einen Pickup besaß, erinnert von ihrer Formgebung her ein wenig an die Gibson-Firebird-Serie, die jedoch zu jener Zeit noch nicht auf dem Markt war. Nachdem Hendrix auch seine rote Danelectro, die er sich von seinem Vater aus Seattle nach Clarksville, Tennessee, hatte schicken lassen, nach kurzer Zeit wieder verkauft hatte, beschaffte er sich eine Epiphone Wiltshire, seine erste Gitarre, die über zwei Pickups verfügte. Die Herstellerfirma Epiphone wurde später von Gibson übernommen und fertigte unter anderem auch Kopien der teureren Les Pauls, die damals zwar weder an die Qualität der Originale noch an die der frühen Epiphones heranreichten, für ihre Zeit jedoch schon relativ brauchbar waren. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Hendrix’ Kollegen von den King Casuals zu der Zeit bereits auf Modellen wie der Fender Telecaster und der Gibson SG spielten, die für Jimi noch unerschwinglich waren; auch Billy Cox besaß schon einen Fender-Precision-Bass. Möglicherweise war dies ein Grund, weshalb Hendrix seine Gitarren schon in dieser frühen Zeit hin und wieder neu lackierte oder bemalte; auf diese Weise ließen sich die Instrumente wenigstens optisch etwas aufwerten.

Die Wiltshire muss Hendrix geraume Zeit gespielt haben, denn erst auf Fotos aus dem Jahr 1964 ist er mit einem anderen Instrument zu sehen. Bei den Isley Brothers scheint sich dann seine finanzielle Situation etwas gebessert zu haben, denn er erwarb seine erste Fender Duo-Sonic, die immerhin knapp $100,- kostete (eine Strat war damals erst ab $289,- zu haben). Die Duo-Sonic war eine Art von Low-Price-Version der Stratocaster, mit, wie schon der Name erahnen lässt, zwei Tonabnehmern bestückt. Angeblich hat Hendrix nachträglich eine Epiphone-Tremtone-Vibratoeinheit in das Instrument eingebaut; auf den meisten Fotos aus dieser Zeit ist ein Vibratosystem jedoch nicht erkennbar.

Bis 1966 spielte Hendrix meist auf der Fender Duo-Sonic; während seines Engagements bei Little Richard griff er außerdem gelegentlich auf eine Fender Jazzmaster (Stückpreis: $220,-) zurück, die ebenfalls ein Vibratosystem besaß, das gleiche wie die Stratocaster. Sein Hauptinstrument war damals jedenfalls die Duo-Sonic; auch auf Fotos, die Hendrix mit Curtis Knight & The Squires zeigen, spielt er diese Gitarre. Knight selbst berichtet zwar, Hendrix habe schon damals eine weiße Strat und, seltener, eine semiakustische Gretsch eingesetzt, diese Information ist jedoch zu bezweifeln und auch nicht durch Fotos zu belegen. Erst Mitte 1966, als sich Hendrix bereits von den Squires getrennt hatte, tauschte er die Duo-Sonic gegen seine erste Fender Stratocaster ein; das hierfür nötige Kleingeld lieh er sich von einer Freundin. Im Spätsommer 1966, während seiner Zeit mit den Blue Flames, soll er bei Auftritten im „Cafe Wha?“ noch gelegentlich eine Telecaster gespielt haben; für diese Vermutung einiger Biographen existieren allerdings ebenfalls keine Belege.

So war die Strat, sein späteres Hauptinstrument und Markenzeichen, auch die Gitarre, die er spielte, als er von Chas Chandler entdeckt wurde.

In den Jahren von 1967 bis 1970 konnte sich Hendrix aufgrund seiner Erfolge endlich das Equipment leisten, das er schon immer haben wollte und das er für seine Musik auch benötigte. Hinzu kam, dass ihm schon bald Experten wie Roger Mayer zur Seite standen, die mithalfen, seine Musik auch in technischer Hinsicht besser zu realisieren.

Die Strat blieb für Hendrix während dieser ganzen Zeit die wichtigste Gitarre. Sein bekanntestes Zweitinstrument war – ab Sommer 1967 – die Gibson Flying V. Die Entscheidung zwischen Gibson- und Fender-Gitarren war zeitweise für viele Musiker beinahe eine Frage der Weltanschauung. Allein der pfeilförmige Korpus der Gibson Flying V wirkte optisch wesentlich härter als der weich geschwungene Body der Strat; das gesamte Design der V muss 1958, als sie auf den Markt kam, einen geradezu revolutionären Eindruck gemacht haben. Darüber hinaus unterscheidet sich die Flying V in einigen technischen Punkten von der Strat, z. B. durch den eingeleimten Hals und die Pickups: Die V verfügt über zwei Humbucker mit je einem Klang- und einem Volumenregler. Wegen der vom eher brillanten Fender-Sound abweichenden wärmeren Klangcharakteristik setzte Hendrix die Flying V vor allem für Blues-Aufnahmen und ruhigere Stücke ein. Wahrscheinlich hat Hendrix in diesen Jahren nur zwei Gitarren dieses Typs besessen: Vom Sommer 1967 bis Anfang 1969 spielte er die rote Flying V, die er selbst bemalt hatte. Das zweite Modell, eine schwarze Linkshändergitarre mit drei Tonabnehmern und vergoldeter Hardware, bekam er erst Anfang 1970 in den USA; vermutlich war es eine Sonderanfertigung der Herstellerfirma speziell für ihn, sozusagen ein kleines Werbegeschenk.

Nicht nur die Flying V, auch alle anderen Instrumente, die Hendrix neben der Strat spielte oder gespielt haben soll, wurden von ihm nur in Ausnahmefällen eingesetzt. Seine beiden Akustikgitarren mag er noch relativ häufig benutzt haben, wenn auch nicht auf der Bühne; seit etwa 1967 besaß er eine Epiphone und eine Washburn Acoustic mit Stahlsaiten. Um 1969 verwendete Hendrix darüberhinaus eine Gibson J-200 mit Sunburst-Lackierung sowie eine Gibson Dove. Die zwölfsaitige Zemaitis Acoustic, mit der er in Joe Boyds Film „Jimi Hendrix“ eine ungewöhnliche Version des Songs ,Hear My Train A-Co- min’‘ spielt, war nicht sein Eigentum, sondern ihm für diese Aufnahme vom 19. Dezember 1967 geliehen und für diesen Anlass neu (für Linkshänder) besaitet worden. In den Jahren 1969 und 1970 erwarb Hendrix außerdem eine Reihe weiterer Akustikgitarren, so zum Beispiel eine Guild und eine Martin, die er bei „Manny’s Musical Instruments“ in New York erstand.

Zurück zu den E-Gitarren. Von 1967 bis 1970 spielte Jimi Hendrix neben der Strat und der Flying V eine Reihe weiterer elektrischer Instrumente:

Ab dem Frühjahr ‘68 setzte er gelegentlich eine schwarze Gibson Les Paul, Baujahr 1968, ein. Während der Blues- und Jazz-orientierten Sessions, die 1969 mit John McLaughlin, Dave Holland, Larry Young, Buddy Miles und anderen stattfanden, war diese Gitarre, wenn man McLaughlin glaubt, Hendrix’ wichtigstes Instrument. Auf einem Foto dieser Zeit ist Hendrix mit einer schwarzen Gibson Les Paul Custom aus dem Jahr 1954 zu sehen; diese äußerst seltene Gitarre ist mit den damals üblichen serienmäßigen schwarzen Singlecoil-Pickups bestückt.

Zu den raren Instrumenten zählt auch die Gibson SG Custom Typ II mit ihren drei Humbucker-Pickups und einem Bigsby-Vibrato. Das von Hendrix um 1968/69 gespielte Modell war weiss lackiert und wurde ca. 1968 gebaut. Die SG stellte für ihn im Wesentlichen eine Alternative zur Flying V dar, wurde also im Studio und auf der Bühne für Blues-Nummern eingesetzt.

Noch zwei weitere Instrumente hat Jimi Hendrix gelegentlich im Studio eingesetzt, immer dann, wenn er, wie etwa während der ,Electric Ladyland‘-Sessions, Teile der Bass-Tracks selber einspielte: einen Fender Jazz Bass mit Sunburst-Lackierung aus dem Jahr 1965 und einen Hagström 8-String Bass. Sowohl Hendrix als auch Noel Redding besaßen einen Hagström-Bass, der zum Beispiel in ,Spanish Castle Magic‘ und ,Little Miss Lover‘ von der zweiten LP ,Axis: Bold As Love‘ zu hören ist, hier allerdings gespielt von Redding.

Der E-Bass war jedenfalls ein von Hendrix gern benutztes Session-Instrument; nach Konzerten in größeren Städten suchte er mit seinen Sidemen Noel Redding und Mitch Mitchell gern noch die örtlichen Live-Clubs auf, wo das Trio mit den anwesenden Musikern jammte. Bei diesen Gelegenheiten war dann allerdings häufig Redding der Mann an der Gitarre; dieses Instrument spielte er ja schon wesentlich länger als den Bass. Als Begleitmusiker von Hendrix stand der Gitarrist Redding zu seinem Leidwesen jedoch ständig in dessen Schatten. Hendrix war sich dieser Tatsache bewusst und versuchte Noel daher bei spontanen Club-Jams ein wenig zu featuren.

 

 

Modifikationen

Da es sich bei allen genannten Gitarren und Bässen um gewöhnliche Serienmodelle aus mehr oder minder standardisierter Industriefertigung handelt, stellt sich die Frage, ob an diesen Instrumenten nachträglich irgendwelche Modifikationen vorgenommen wurden, die entscheidenden Einfluss auf Hendrix’ Gitarrenspiel oder seinen Sound gehabt haben könnten. Techniker Roger Mayer, der für die Sound-Einstellung und Instandhaltung des Experience-Equipments verantwortlich war, erklärt, dass die meisten Strats bis auf die umgekehrte Besaitung sowie die entsprechend neu installierten Sättel und Bridges nicht verändert wurden. Großer Wert wurde darauf gelegt, dass die E-Gitarren mechanisch gut funktionierten, das heißt, dass sie sauber justiert waren, so dass beim Spielen kein Saitenschnarren oder ähnliche unerwünschte Geräusche zu hören waren. Außerdem wurden die saitenführenden Teile mit höchster Präzision eingestellt, um eine optimale Bundreinheit zu gewährleisten. Der Halsansatz der Gitarren wurde von überschüssigen Farbresten gesäubert, um eine gute Hals-Korpus-Verbindung und somit ein optimales Sustain zu erzielen. Aufgeraute Bundstäbchen und Griffbrettpartien wurden glattpoliert; dies geschah jedoch relativ selten, da die Instrumente meist nicht so lange in Gebrauch blieben, dass solche Verschleißerscheinungen hätten auftreten können. Ehe ein solcher Fall eintreten konnte, wurden sie meist ohnehin wegen anderer Defekte ausgemustert, da Hendrix sie während des Spielens oft in extremer Weise beanspruchte. Defekte oder zerstörte Gitarren wurden zerlegt, die noch verwendbaren Einzelteile wurden zur Reparatur anderer Gitarren benutzt oder in völlig neuer Kombination zusammengebaut.

 

Veränderungen wurden hingegen am Vibratosystem der Stratocaster vorgenommen: Bei einigen Gitarren wurden zwei der fünf Stahlfedern des Systems entfernt, um eine noch extremere „Verstimmung“ der Saiten zu ermöglichen. Sicher ist jedoch, dass diese spezielle Modifikation nicht, wie oft behauptet wird, an sämtlichen von Hendrix’ gespielten Strats vorgenommen wurde. Aufgrund der Tatsache, dass die rückseitige Abdeckung der Gitarre immer entfernt wurde, um einen schnelleren Saitenwechsel zu ermöglichen (bei der Strat werden die Saiten von hinten durch Korpus und Stegbefestigung des Instruments aufgezogen), sind auf den meisten Fotos, auf denen Hendrix diesen Typ spielt, alle fünf Federn zu erkennen. Die Vibratohebel einiger Gitarren bog sich Hendrix so zurecht, dass sie nicht nur die ihnen zugedachte Funktion erfüllten, sondern er selber auch in der Lage war, mit dem Hebel die Saiten zu berühren. Durch den Kontakt einer schwingenden Saite mit dem Metallhebel oder der aufgesetzten Hartplastikkappe konnten auf diese Weise spezielle Klangeffekte erzeugt werden. Der Hebel durfte sich also nicht in allzu großem Abstand von den Saiten befinden.

Grundsätzlich dürfte Jimi H. aber die Veränderungen am Vibratoarm auch aus anderen Gründen vorgenommen haben; aufgrund der Verwendung eines Rechtshändermodells befand sich ja nun der Hebel bei der Benutzung durch den Linkshänder Hendrix nicht wie gewohnt unterhalb, sondern oberhalb der Saiten. So wollte er möglicherweise durch das Verbiegen lediglich erreichen, dass sich der Hebel in einer spieltechnisch günstigeren Position befand und leichter zu bedienen war. Auf manchen Fotos erkennt man tatsächlich, dass der Hebel auf verschiedene Weise verändert worden ist; über Sinn- und Zweck lässt sich jedoch innerhalb der oben beschriebenen Grenzen nur spekulieren. Bei dem bereits angesprochenen Tonabnehmerwahlschalter soll gelegentlich die Einrastfeder, die die drei SchIaltstellungen fixiert, entfernt worden sein, damit die genannten Zwischenstellungen effektiver zu erzielen waren. Spekulation oder Wahrheit?

Eine weitere Besonderheit betrifft das Aufziehen der Saiten. Die tiefe E-Saite wickelte Hendrixin umgekehrter Richtung um die Stimmwirbel als die übrigen fünf Saiten. Durch die so erzielte Verkantung an der Saitenführung sollte vielleicht verhindert werden, dass sie bei besonders kräftigem Anschlag aus dem Sattel sprang. Diese Gefahr war einmal aufgrund der typischen Spielweise von Hendrix gegeben, die sich durch einen ungewöhnlich kräftigen Anschlag der Bass-Saiten auszeichnete, aber auch wegen der umgekehrten Besaitung der Rechtshänder-Strats, die mit sich brachte, dass der StimmIwirbel der tiefen E-Saite nun am weitesten vom Sattel entfernt war. Ein absolut zwingender oder auch nur einleuchtender Grund für diese besondere Art der Saitenbefestigung ist jedoch nicht ersichtlich.

Darüber hinaus er wähnt Hendrix’ Gitarrentechniker Roger Mayer einige Experimente mit neu gewickelten Tonabnehmerspulen. Der Grund für diese Versuche: Durch eine erhöhte Anzahl von Umwicklungen verstärkt sich einerseits die Ausgangsleistung, zum anderen verändert sich das Klangbild; es verliert an Höhen und klingt mittiger. Einige Biografen wollten in diesen relativ beschränkten Experimenten den Schlüssel zum typischen Hendrix-Sound erkannt haben – was immer das auch sein soll – also eine keineswegs überzeugende Erklärung. Kaum ein Gitarrist hat Ende der 60er Jahre mit so vielen verschiedenen Sounds gearbeitet wie Jimi Hendrix. Die genannten wenigen Pickup-Modifikationen dürften schon allein deshalb keine besondere Rolle gespielt haben, weil Hendrix dafür bekannt war, dass er bei Sessions mit fast jedem beliebigen Equipment „seinen Sound“ erzielen konnte; dieser muss daher von anderen oder zumindest mehr Faktoren abhängig gewesen sein als nur von irgendwelchen Besonderheiten der Tonabnehmer seiner Gitarren. Keine Frage, das hat wohl etwas mit der Spieltechnik dieses Virtuosen zu tun.

Ebenfalls nicht von grundlegender Wichtigkeit war die von Mayer gelegentlich veränderte Verdrahtung des Innenlebens der Gitarren: Durch Überbrücken beziehungsweise Abklemmen des Tonreglers der Strat wurde der Signalweg verkürzt, so dass der Pickup-Sound als nahezu unverfälschtes Signal aus der Gitarre kam. Klangregler und Schalter besitzen nämlich den unangenehmen Nebeneffekt, dass sie das Klangbild des Instruments geringfügig verändern, indem sie die hohen Frequenzen abschneiden. Abgesehen davon, dass derartige Modifikationen meist nur an den im Studio eingesetzten Gitarren durchgeführt wurden, spielen auch sie keine wesentliche Rolle für Hendrix’ Gitarrenspiel.

Eine weitere beliebte Theorie zum Thema „Das Geheimnis des Hendrix-Sounds“ bezieht sich auf einen Schalter am hinteren Halsansatz der Gitarre, den Jess Hansen, Mitbegründer des „Jimi Hendrix Archive“, bei Hendrix’ letztem Konzert in Seattle gesehen haben will. Interessanterweise geistert diese Einzelbeobachtung, auf vielfache Weise weiterinterpretiert, hartnäckig durch die gesamte Hendrix-Literatur, obwohl Hansen nicht eine einzige hörbare Klangveränderung zu beschreiben weiß, die auf Hendrix’ angeblich mehrmalige Betätigung dieses mysteriösen Schalters während des Konzerts hätte zurückgeführt werden können. Nun, wahrscheinlich hat sich Jimi, in bester Michael-Jackson-Manier, während dieses Gigs nur ab und an mal an sein hinter der Strat gelegenes zweitliebstes Instrument gegriffen – und sonst gar nichts. Zudem ist den damaligen Hendrix-Roadies Eric Barrett und Gerry Stickells wie auch seinem Techniker Roger Mayer, die alle mit Hendrix’ Equipment bestens vertraut waren, nichts von der Existenz eines solchen Schalters oder einer ähnlichen Modifikation bekannt.

Saiten

Nach Roger Mayers Angaben verwendete Hendrix für seine Gitarren handelsübliche Saiten des Typs Fender Rock & Roll Light Gauge (mit den Saitenstärken .010, .013, .015, .026, .032, .038), eine Kombination, die sowohl Transparenz im Bassbereich als auch kraftvolle Höhen garantierte, zwei Grundvoraussetzungen für die Realisierung von Hendrix’ Sound-Vorstellungen. Möglicherweise hat er darüber hinaus für kurze Zeit noch Esquire-Saiten benutzt, was sich aus der Tatsache schließen lässt, dass er gegen Ende 1968 Werbung für diesen amerikanischen Hersteller machte.

Mit den extrem dünnen Saitensätzen, die ihm oft angedichtet werden, hätte Hendrix zweifellos Probleme gehabt. Außer auf die Gefahr des Reißens oder der Verstimmung weist Roger Mayer in diesem Zusammenhang auch auf die Abhängigkeit des Output-Levels einer E-Gitarre von der Dicke der benutzten Saiten hin: Je stärker die Ausgangsspannung des Instruments, desto leichter lässt sich der angeschlossene Verstärker übersteuern, sind also zum Beispiel Verzerrungs-, Rückkopplungs- und Obertoneffekte möglich. Garantiert eine Saite von der Stärke .010 die (theoretisch) 100-prozentige Ausgangsleistung der Gitarre, so haben die Saitenstärke .009 nur noch 80 Prozent und eine .008-Saite gerade noch 64 Prozent zu bieten. Das Hochschrauben der Tonabnehmer mit dem Ziel, sie näher an die Saiten zu bringen, hilft nicht unbedingt, diesen Leistungsverlust ganz auszugleichen, da auf diese Weise das Magnetfeld, in dem die Saite vibriert, verengt wird, was sich besonders beim String-Bending, d.h. dem Ziehen der Saiten, unangenehm bemerkbar macht. Zusätzlich kann sich durch eine zu starke magnetische Wirkung der Tonabnehmer eine Verschiebung in der Obertonstruktur eines gespielten Tons einstellen, die sich als Intonationsabweichung bemerkbar macht: es klingt einfach verstimmt. Die Tonabnehmer von Hendrix’ Gitarren waren nach Mayers Angaben verhältnismäßig tief gesetzt, um diese Probleme auszuschalten.

Gegen die oft zitierte Verwendung extrem dünner Saiten (u. a. einer .008er Banjo-Saite als hohes E) spricht außerdem die Tatsache, dass Hendrix seine Gitarre oft um einen Halbton tiefer als normal gestimmt hat. Bringt dies bei extrem dünnen Saiten klangliche Probleme mit sich, ergeben sich daraus bei Verwendung eines regulären Light-Gauge-Satzes nur Vorteile: die Gitarre klingt noch voluminöser, und aufgrund der geringeren Saitenspannung verbessert sich die Bespielbarkeit des Instruments, etwa im Hinblick auf das Bending, ganz erheblich.

Hendrix’ Plektrum-Einsatz ist von weitschweifigen Vermutungen der genannten Art glücklicherweise verschont geblieben; spezielle „Jimi-Hendrix-Picks“ sind, jedenfalls bisher, nicht aufgetaucht. Nach Angaben seines Händlers Henry Goldrich verwendete Hendrix mittelstarke Plektren von verschiedensten Herstellern – einfach das, was er gerade in die Finger bekam. Eine geradezu verdächtige Unbefangenheit für eine Rock-Legende. ■

 

 

aus: „Elektrisch! Jimi Hendrix – Der Musiker hinter dem Mythos, Sonnentanz Verlag

 

11s Kommentare zu “Jimi Hendrix Special – Teil 1: Gitarren & Modifikationen”
  1. Dann hätt ich doch gerne mal gewusst, wie man bei einer Strat den Steg spiegelverkehrt montiert. Ansonsten finde ich den Artikel gut, Fazit: Nicht das Equipment macht den Sound, sondern der in erster Linie der Musiker durch seine individuelle Spielweise wie Timing, Picking, Voicings und Bendings. Das mit einem Gruß an die Hardwarefetischisten 😉

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    • M.Roeder

      Bei bestimmten Bauformen (Lage und Breite des Sustainblock) und mit einer kleinen zusätzlichen Aussparung/Fräsung geht das schon. Ich glaube, SRV hat so was auch schon mal fertig gebracht.

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    • ich finde ein grosser Anteil an Jimis Soundfülle kommt gerade erst bei immens hohen Lautstärken und Übersteuerungen sowie dem Verschwingen der Cabinets dadurch zustande , jeder ander fähige Gitarrist von nebenan kriegt das damit hin , seine Läufe sind wieder eine andere Baustelle, aber das kompakte Gitarrengewitter ist mit normaler Bühnenlautstärke niemals machbar . damals hatten die Jungs Riesenbühnen , den Marshall 10 meter hinter sich und dann gib ihm saures , heute undenkbar , mit kleinem Fuzziequipment und paar Tretern davor kann keiner dagegen anstinken , aber es macht Spass sich das anzuhören von Woodstock

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  2. Walter Schmidt

    Viele Musiker sagen, die Strat klänge “offener”, wenn die Pickups weiter von den Saiten entfernt sind. Wie hier auch beschrieben, ändert sich das Magnetfeld. Für mich gibt es nur die Devise “so nah wie möglich ran an die Saiten” bis kurz vor der sogenannten Stratitis, denn eine Strat hat verhältnismäßig schwache Pickups, klingt daher von natur aus relativ dünn oder höhenreich. Mit Hochschrauben der Pickups erreicht man erheblich mehr Lautstärke und Baßanteil, was etwa den gleichen Effekt hat wie von 008er Saiten auf 012er zu wechseln, dann verzerrt der Marshall auch mehr! Fender selbst empfielt daher auch meine These. Wegen der größeren Magnetanziehung der dickeren Saiten muß man von daher die Pickups in der Höhe leicht schräg oder gekippt einstellen

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  3. Jimmie bevorzugte also Griffbretter mit Rosenholz???? Ist ja spannend.auf welchen Gitarren hatte er Rosenholz ?

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    • deFender

      Hallo Chabo! Ist gar nicht so spannend, ca. 1966-68, bei Hey Joe, Purple Haze usw. spielte er verschiedene Strat’s (Fiesta Red, Black usw.) mit Rosewood Griffbrettern. Dann div. Maple Strat’s. Viele Grüße 😉

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    • Reinhard

      Das englische “rosewood” wurde im Beitrag wörtlich übersetzt – gemeint und korrekt ist “Palisander” – also das normale Griffbrettmaterial

      Antworten
    • PeterPan

      Einfach bei youtube Live-Aufnahmen anschauen – alles was nach “dunklem” Griffbrett ausschaut ist wahrscheinlich ein Palisander- sprich Rosenholz-Griffbrett – auch bei Gibsons

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  4. M.Roeder

    “… gelegentlich auf eine Fender Jazzmaster (Stückpreis: $220,-) zurück, die ebenfalls ein Vibratosystem besaß, das gleiche wie die Stratocaster …”

    Aha? War die umgebaut? Oder fiel hier mal wieder die Genauigkeit “der schnellen Schreibe” zum Opfer? Meine Güte … irgendwie häufen sich bei G&B die Fehler in letzter Zeit … könnt Ihr doch auch besser!

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  5. K. Alke

    Also, bei den Flying V´s haben sich ein paar Fehler eingeschlichen:

    Zitat von der Gibson Seite:
    17. Jimi Hendrix owned at least three Gibson Flying Vs. Two were right-handed – a 1969 tobacco sunburst and a 1967, originally black, that Jimi himself painted to become his so-called “Psychedelic V.” The third was a left-hander, built for Jimi by Gibson in 1969 and first used live in 1970.

    Jimi’s “Psychedelic V” remains iconic, but it has had a bizarre journey. In January 1969, Jimi gifted the V to Mick Cox of Eire Apparent, an Irish band who toured with Hendrix. Cox decided to strip the guitar of Jimi’s nail-varnish paintings (doh!) and later sold it to Ken Hensley of U.K. rockers Uriah Heep. It ended up with U.K. session musician Dave Brewis, who restored it to its old glory in 1999. This guitar, along side pictures of Jimi’s “original”, was used by the Gibson Custom Shop to make a run of just 300, the artwork done by artist Bruce Kunkel.

    Auch hatte die von Gibson speziell für Jimi gebaute Linkshänder V nicht, wie behauptet, 3 sondern nur 2 Pickups, wie auf einigen Fotos dieser Gitarre im Netz zu sehen ist.

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